STARGIRLS - THE POSTER CLUB
In Kooperation mit THE POSTER CLUB sind die Stargirls entstanden.
Sie sind da – und gleichzeitig fast nicht.
Die Linien sind tastend, manchmal brüchig, manchmal überraschend entschieden. Sie brechen ab, wo man Fortsetzung erwarten würde. Sie lassen offen, wo man Schließung gewohnt ist. Es gibt keine Kontur, die schützt. Keine Linie, die versichert. Nur Andeutung, Übergang, Fragment. Sie stehen im Raum wie Spuren, als hätte jemand kurz innegehalten und wäre dann weitergegangen. Und genau darin liegt ihre Dichte. Denn was fehlt, beginnt zu arbeiten. Und was offen bleibt, lädt ein. Man könnte sie zart nennen, zurückhaltend, leise. Aber all das greift zu kurz. Denn was hier verhandelt wird, ist nicht Stil, sondern Haltung. Eine Haltung zum Körper. Zur Sichtbarkeit. Zum Zeigen. Die Kohlestriche wirken dabei fast wie Erinnertes: nicht präzise, nicht vollständig, sondern so, wie Dinge im inneren Archiv liegen: verschoben, verkürzt, manchmal überraschend klar, dann wieder beinahe ausgelöscht.